Wenden Gran Paradiso zu Recht ausgenagelt

Eine unrühmliche Erstbegehung welche so zu recht keinen Platz hat. Ausgenagelt und vergessen ist die richtige Konsequenz.
Bereits bei der Verkündung der Erstbegehung durch ein deutsches Trio zu Beginn Oktober 2019 in den Medien wurde man stutzig. Gran Paradiso 7 Seillängen 6c+, 8a+, 8b, 8c, 8a+, 8b, 7b+. Links neben Zahir, im Sektor Dom. In einem Jahr eine solche Tour von unten einzubohren, und noch rotpunkt zu klettern eine Leistung welche doch etwas mehr als nur einen knappen Medienbericht erfordert. Zudem in den Wenden. Dieser geschichtsträchtige Ort, wo noch heute gewisse Routen den Weg in einen Kletterführer nie gefunden haben. Die Wiederholer auf den Spuren der Erstbegeher wandeln. Von jedem Haken wegzuklettern in den Ozean aus perfektem Kalk. Die Freiheit zu spüren, die Leichtigkeit, so wie der Erstbegeher die selbe Anspannung fand bis zum nächsten Haken. Jeden Meter muss sicher geklettert werden. Freikettern in perfekten Routen welche im Einklang einhergehen mit Stil und Geschichte. Respekt vor dem Berg, dem sauberen Stil.

So ist es nur richtig wurden die Haken aus Gran Paradiso von Yannick Glatthard und Michal Pitelka entfernt. Laut Mitteilung der beiden wurden die Haken mit Hilfe einer 8mm-Lochreihe angebracht. und nicht in freier Kletterei! Eine Erstbegehung im Artifstil. Die Route ist weiter sehr nahe an der Zahir gelegen und endet willkürlich in der Mitte der Wand.
Dieses hochbohren kann niemals toleriert werden! Danke jedem einzelnen für den sauberen Stil anzukämpfen!

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